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<pre>Der 3Spieltag ist sowohl für die TSG Hoffenheim als auch für Hannover 96 von großer Bedeutung.  <p> Auch an diesem Wochenende kommt in der Bundesliga das Beste nicht zum Schluss: Hatte bereits der vergangene Sonntag ganz im Zeichen der königsblauen Krise gestanden, drohen sich nun in der letzten Partie des 6. Spieltages abermals Abgründe aufzutun.  <p>  Mit einem glatten 4:0-Triumph hatten die Kraichgauer den Roten Bullen aus Leipzig die bis dato höchste Bundesliga-Niederlage eingeschenkt: Nach dieser Machtdemonstration dürfte sicherlich nicht damit zu rechnen sein, dass sich die TSG nun im Angesicht der Werkself in die Hosen macht. <p> Die von den Dortmundern zu beklagende Schwächung ist hingegen ausschließlich auf eigenes Verschulden zurückzuführen; für ein nicht ganz unverständliches Frustfoul hatte Sokratis bei der jüngsten Schlappe seinen fünften gelben Karton der Spielzeit kassiert. <p>  Dabei schien gerade das jüngste Gastspiel in Mainz zunächst überhaupt nicht dafür zu taugen, irgendwelche höheren Ansprüche zu formulieren: Nach zwei frühen Gegentreffern zeichnete sich für die TSG ein desaströser Abend ab.  </pre>


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<pre>Die Wettfreunde gehen davon aus, dass trotz Trainer-Wechsels beim FC Bayern und der starken Konkurrenz auch heuer wohl kein Weg an „Lewy“ vorbei führen wird – und deshalb tippen wir auf einen Torschützenkönig namens Robert Lewandowski!  <p> Obwohl die Zielsetzung in dieser Spielzeit für Bremer Verhältnisse relativ hoch angesetzt worden ist (Europacup), kam ein Saisonstart wie dieser doch etwas unerwartet.  <p>  Ahnlich harmlos agierten vorne bislang lediglich die Angriffsreihen der Kellernachbarn Freiburg und Köln (je 1) sowie der kommende Gegner aus Bremen (2). <p> Bei allem Pressing soll also auch die Defensivarbeit nicht vernachlässigt werden. Ein Spagat, der schwierig zu schaffen ist. Doch Bosz gab sich zuversichtlich. <p>  Somit wartet auf den wiedererstarkten VfB am 2Spieltag eine äußert schwere Aufgabe, schließlich ist die Eintracht nicht nur in der Gesamt-, sondern auch in der Auswärtstabelle auf Rang 3 zu finden.  </pre> 


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<pre> Ausgerechnet Claudio Pizarro rettete den Bremern mit seinem „Ping-Pong-Freistoßtreffer“ in der sechsten Minute der Nachspielzeit den Punkt.  <p> Die TSG ist also gewarnt. Zumal bereits die beiden Pleiten im Europacup (1:2 in Rasgrad, 1:2 gegen Sporting Braga) offenbarten, dass die Nagelsmänner mit nie aufsteckenden und körperlich präsenten Gegnern wie dem FCA ihre liebe Not haben.  <p>  Am vergangenen Spieltag konnte an dieses seltene Erfolgserlebnis — es war erst der zweite Saisonsieg — nicht angeschlossen werden. Es folgte eine 0:2-Pleite bei Bayer Leverkusen. <p>  Die Streich-Elf unterlag daheim der TSG aus Hoffenheim ebenfalls deutlich mit 2:4. <p>  Vor dem Erfolg gegen die Hessen hat der Fußball-Gott dieses Mal aber vermutlich dennoch ganz besonders viel Schweiß gesetzt. Von der auswärts erst vier Mal überwundenen Eintracht-Abwehr werden gewiss auch die Kreise der Kraichgauer vielfach effektiv gestört.  </pre>


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<pre> Der VfB Stuttgart befindet sich auf einer Achterbahn der Gefühle. Zuhause hui, auswärts pfui, so das Resümee aus den ersten fünf Spieltagen der Stuttgarter Comeback-Saison in Deutschlands höchster Spielklasse. In der Mercedes-Benz-Arena gab es für die Elf von Hannes Wolf zwei Siege gegen Mainz und Wolfsburg.  <p> „Heute ist sehr viel zusammengekommen, so etwas habe ich selten erlebt. 70 Minuten haben wir es ordentlich gemacht, standen defensiv stabil und haben gut verteidigt“, so ein sichtlich mitgenommener Stuttgart-Trainer nach der Partie.   <p> Nichtsdestotrotz bleibt aber natürlich festzuhalten, dass die Wölfe auch die jüngste Niederlage keinen Deut vorwärts bringt — zumal sich auch die Leistung erstmals seit längerer Zeit wieder in eine unerfreuliche Richtung entwickelte. <p>  Nach neun in Serie auf Schalke kassierten Schlappen hatte Ondrej Duda per Doppelschlag den königsblauen Fehlstart komplettiert, derweil die Hertha selbst mit perfekten sechs Zählern auf der Sonnenseite der Tabelle thront.  <p> Dabei ließen sich die Frankfurter nicht einmal durch den frühen 0:1-Rückstand aus der Ruhe bringen. Im Gegenteil: Mit zwei Toren von Timothy Chandler und Kevin-Prince Boateng innerhalb von fünf Minuten folgte prompt die Antwort.  </pre>


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<pre> Diesem Prozess dürfte es allerdings kaum dienlich sein, dass Weinzierl auf jeden Rückschlag mit massiven Bastelarbeiten an der Startelf reagiert: Von den für den Erfolg so wichtigen Automatismen ist deshalb auch nach fünf Auftritten noch nichts zu sehen.  <p> „Man hat gesehen, dass die Tür immer offen ist. Wir haben noch eine Chance und brauchen jetzt einen Auswärtssieg.“  <p>  Dabei belegt schon die Vielzahl an Einsätzen, wie alternativlos ein topfitter „Auba“ für Dortmund ist. Obwohl der Stürmer zum Start der Rückrunde gar nicht zugegen war, hat er in der laufenden Saison die meisten Pflichtspielminuten für die Westfalen abgerissen. <p>  Doch genau daran hapert es. Noch dazu trifft auch Mario Gomez nicht. In der vergangenen Saison war der Nationalstürmer mit 16 Liga-Treffern die Lebensversicherung des VfL — in der neuen Spielzeit hält er nach zwei Partien noch bei null Toren.  <p> Die Entwicklung der vergangenen Wochen deutet aber ohnehin nicht darauf hin, dass die Rasenballer in den letzten Spielen noch allzu viele Punkte liegen lassen: Die im Frühjahr zu konstatierenden Ermüdungserscheinungen stellten sich nur als äußerst kurzlebig heraus.  </pre>


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